Als die Problematik der Realität
der Materie auf die Tagesordnung der Welt
gebracht wurde, fand eine bemerkenswerte Entwicklung
statt: Hollywood griff das Thema auf und verarbeitete
es in mehreren Filmen.
TOTAL
RECALL
stellt Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger
fest, dass sein Leben, das er als real angesehen
hatte, tatsächlich nur ein Programm ist, dass
in sein Gehirn geladen wurde. Er kann jedoch
zwischen dem wirklichen Leben und der Traumwelt
nicht unterscheiden.
Das Thema des Films 13. STOCK ist: Die zwei
Hauptdarsteller haben mit Hilfe von Computern
eine virtuelle Welt hergestellt. Die virtuelle
Welt zeigt sehr anschaulich das Jahr 1937, obwohl
sie in der wirklichen Welt des Jahres 2000 leben.
Douglas Hall,
erfolgreicher Chef einer Computerfirma, wird
an dieses Computerprogramm angeschlossen,
von dem Informationen und Details über seine
Identität in der virtuellen Welt von 1937
in sein Gehirn geladen werden. In sein Gedächtnis
werden die Daten des Bankkassierers John Ferguson
geladen.
Ganz plötzlich befindet
Hall sich im Jahr 1937. Was ihn überrascht,
ist, dass seine beiden Leben vollkommen realistisch
erscheinen. Er kann die Feuchtigkeit des Wassers
und den Wind spüren und kann Furcht und Aufregung
in beiden dieser Leben empfinden.
Später begreift
er, das dass was er erlebt hat, nichts als ein
Computerprogramm war, und dass die Autos, Gebäude
und sogar seine Freunde, die er als real annahm,
nur eine Illusion waren. In Wirklichkeit lebt
er viel später als im Jahr 2000 und er betrachtet
sein ganzes Leben durch einen Simulator. Der
Film versucht zu veranschaulichen, dass es schwierig
ist, das als wirklich angesehene Leben von bloßer
Illusion zu unterscheiden.
Im Film MATRIX
merkt der Hauptdarsteller, dass er bisher innerhalb
einer Glasglocke in einer eingebildeten Welt
gelebt hat, die aus elektrischen Impulsen entsteht,
die zum Gehirn geleitet werden. Während er glaubt,
dass er ein Computer-programmierer ist, schläft
er in Wahrheit. Was er als sein Leben ansieht,
ist in der Tat nur eine Illusion.
Im Film werden Computerkabel an das Gehirn
des Protagonisten angeschlossen, und Programme
in sein Gehirn geladen.
Nachdem das Computerprogramm
in sein Gehirn geladen ist, sieht der Hauptdarsteller,
der in schäbiger Kleidung auf einem alten
Stuhl sitzt, sich selbst an einem völlig anderen
Ort in ganz anderer Kleidung. Seine ungepflegte
Kleidung hat gewechselt, sein Haar ist länger.
Er sieht völlig anders aus als sein auf dem
Simulatorsessel sitzendes Bild.
Dieser Mensch möchte die
Wahrheit nicht anerkennen, weil alles, was
er gesehen hat, ihm so realistisch erschien,
dass er nicht an eine Illusion glaubt, und
er berührt den Sessel und fragt: ,"Dies soll
nicht real sein?" Die Antwort, die er erhält,
ist: "Was ist "real"? Wie definierst du "real"?
Wenn du von deinen Sinnen redest was du fühlst,
schmeckst, riechst oder siehst, dann redest
du über nichts anderes als elektrische Impulse,
die von deinem Gehirn interpretiert werden.
Dann zeigen sie ihm, dass die ganze Welt durch
ein Simulationsprogramm hergestellt worden ist.
Dies schließt alle Details ein, die er gesehen
hat. Autos, die Geräusche der Stadt, Verkehr,
Wolkenkratzer, Ozeane, Menschen, alles, was
er sieht und erlebt, wird nur in seinem Gehirn
durch ein Computerprogramm anschaulich dargestellt.
Die Person, die ihm diese Tatsachen zeigt, erklärt
ihm auch, dass er ein virtuelles Leben geführt
hat, von dem er glaubte, dass es real war. Doch
die wirkliche Welt zu dieser Zeit ist völlig
anders. Es gibt nur eine verfallene, zerstörte
Welt. All die schönen modernen Gebäude und Autos
sind nur Einbildungen seines Gehirns.
Er erfährt, dass sogar die Geschichte, die
er für wirklich hielt, ein Traum war und dass
er tatsächlich in einer ganz anderen Zeit
lebt.
Eine andere Szene des Films Matrix. Der Mann
in dieser Szene weiß, dass sein ganzes Leben
seinem Gehirn durch ein Computerprogramm gezeigt
wird. Er erwähnt, dass das Rindfleisch, das
er isst, in der Wirklichkeit nicht existiert,
aber er genießt doch den Geschmack des Fleisches.