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All dies führt uns immer wieder zu derselben
Erkenntnis: Wir nehmen an, dass die Welt sich außerhalb von
uns befindet. Doch die Welt ist in uns.
Obwohl wir glauben, dass die Welt sich außerhalb von uns befindet,
sehen wir die Welt in einem winzigen Punkt innerhalb unseres
Gehirns. Der Chef eines Unternehmens kann das Gebäude, sein
Auto auf dem Parkplatz, sein Haus am Strand, seine Jacht,
und alle Menschen, die für ihn arbeiten, seine Rechtsanwälte,
seine Familie, und seine Freunde so betrachten, als ob diese
sich außerhalb seines Körpers befinden. Jedoch sind all dies
nur Bilder, die innerhalb seines Kopfes an einem winzigen
Punkt im hinteren Teil seines Gehirns entstehen.
ALLE
DINGE, DIE WIR SEHEN UND BESITZEN, SIND TATSÄCHLICH
BILDER, DIE IN UNSEREM GEHIRN ENTSTEHEN

Wenn ein Mensch eines seiner
Augen reibt, sieht er, dass das Bild seines Autos
sich auf und ab bewegt. Dies ist der Beweis dafür,
dass der Beobachter nicht das tatsächliche Auto, sondern
sein Bild innerhalb seines Gehirns sieht.
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Dieser Mensch hat keine Ahnung von dieser Tatsache,
selbst wenn er es wüsste, würde er nicht darüber nachdenken.
Wenn er mit seinem neuen luxuriösen Auto stolz vor seiner
Firma steht, und wegen des Windes ein Staubkorn in sein Auge
gelangt, kann er diese Tatsache sofort begreifen. Wenn er
sein Auge reibt, während es offen ist, wird er sehen, dass
das Gebäude seiner Holding sich auf und ab oder nach rechts
und links bewegt. Genau in diesem Moment versteht ein denkender
Mensch, dass das was er sieht, keine solide Existenz außerhalb
von ihm selbst ist.
Es ist eine Tatsache, dass jeder
Mensch sein ganzes Leben lang alles in seinem Gehirn sieht,
und dass er niemals die Originale dieser Objekte erreichen
kann. Die Bilder, die wir sehen, sind Kopien der Objekte in
unserem Gehirn, von denen wir vermuten, dass sie außerhalb
von uns existieren. Wir können nie wissen, ob diese Kopien
den Originalen ähneln, oder ob die Originale überhaupt existieren.
Obwohl der deutsche Professor der Psychiatrie
und Neurologie Hoimar von Ditfurth ein Materialist war, sagte
er über diese wissenschaftliche Tatsache folgendes:
Ganz gleich wie wir argumentieren, es ändert
das Ergebnis nicht. Was vor uns in vollständiger Form steht
und was unsere Augen sehen, ist nicht
die "Welt", sondern nur ihr Abbild, etwas Ähnliches, eine
Projektion, deren Verbindung mit dem Original diskutierbar
ist.3
Wenn Sie einen Blick in den Raum werfen, in dem
Sie sitzen, ist das was Sie sehen, nicht der Raum selbst.
Sie sehen die Kopie des Raumes, die in Ihrem Gehirn gebildet
wird. Es ist für Sie niemals möglich, den originalen Raum
mit Ihren Sinnesorganen wahrzunehmen.
Wie entsteht ein helles und farbiges Bild
in Ihrem dunklen Gehirn?
Ein weiterer Punkt, den wir im Auge behalten
sollten, ist die Tatsache, dass das Gehirn total vom Licht
isoliert und in seinem Inneren völlig dunkel ist. Das Licht
hat keinen direkten Zugang zum Gehirn selbst. Aber
in einer wunderbaren Weise beobachten Sie in solch völliger
Dunkelheit eine helle und farbige Welt. Eine farbige
Natur, strahlende Landschaften, alle Grüntöne, die Farben
der Früchte, die Form der Blumen, die Helligkeit der Sonne,
Menschen auf einer belebten Straße, schnelle Autos im Verkehr,
alle Kleidungsstücke in einem Einkaufszentrum - alle das entsteht
im finsteren Gehirn.
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In
Unserem Finsteren Gehirn sehen wir eine helle
welt |
Das Innere des Gehirns ist völlig dunkel. Das
Licht erreicht das Innere des Gehirns nicht. |
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Dieser interessante Umstand lässt sich anhand
eines Beispiels erklären: Nehmen wir an, wir haben ein Grillfeuer
vor uns, das wir eingehend betrachten. Unser Gehirn hat dabei
keinen direkten Kontakt mit dem Licht, dem Glanz und der Hitze
des Feuers. Während wir das Licht und die Hitze des Grills
sehen, ist das Innere unseres Gehirns vollständig dunkel,
und seine Temperatur ändert sich nicht. Es ist ein außerordentliches
Wunder, dass die elektrischen Impulse innerhalb unseres dunklen
Gehirns ein farbiges, helles Bild erzeugen. Jemand, der über
diesen wunderbaren Vorgang gründlich nachdenkt, wird erstaunt
und fasziniert sein.

Wie aus diesem Vergleich ersichtlich
ist, konnten die Menschen trotz ihrer jahrelangen Bemühungen
kein einziges Bild erzeugen, das die gleiche Schärfe und
die hohe Qualität wie ein Bild des Auges hat; und doch bildet
ihr Auge, das nur aus Protein, Fett und Wasser besteht,
ein völlig realistisches Bild. Es ist gestochenen scharf,
und man denkt, dass das Bild, das man sieht, das Original
ist. Viele können nicht begreifen, dass alles, was sie sehen,
tatsächlich nur im Gehirn entsteht. Obwohl sie nicht die
Originale sehen, sind sie überzeugt, dass sie das wirkliche
Bild betrachten, weil die Qualität des Bildes im Gehirn
vollkommen ist. Das Bild wird nicht von den Proteinen, Molekülen
oder Atomen im Gehirn, sondern von der Seele gesehen, die
Allah aus seinem Geist in den Menschen gehaucht hat.
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REALISTISCHE
KOPIEN
ENTSTEHEN IM GEHIRN
In der Abbildung unten sehen
Sie einen Vergleich zwischen dem Bild in einem menschlichen
Auge und dem Bild, das in einem modernen Fernsehgerät generiert
wird, das das Ergebnis der jahrelangen Arbeit tausender Elektronikingenieure
darstellt. |
| DAS
BIOLOGISCHE MATERIAL, AUS DEM DAS AUGE BESTEHT
Proteine
Fett
Wasser
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EINIGE
TEILE, AUS DENEN EIN FERNSEHGERÄT BESTEHT
Kathodenstrahlröhre
Kontrolltafel
Tuner
Selengleichrichter
Kondensator
Transformator
Modulator
Verstärker
Bildröhre
SAW (Surface Acoustic Wave)
Filter |
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ERGEBNIS Ein helles,
dreidimensionales, klares räumliches Bild, welches von
seinem Original nicht unterschieden werden kann |
ERGEBNIS
Ein Bild, das seinem Original nicht
vollständig ähnelt, das manchmal rauscht und in dem
man das Raumgefühl nicht völlig realistisch empfindet. |
Auch das Licht entsteht im Gehirn
Als wir diskutierten, was die Wissenschaft über den
Sehvorgang entdeckt hat, haben wir erwähnt, dass das Licht, das
wir von außen wahrnehmen, die Zellen in unserem Auge in Schwingungen
versetzt und dass diese Schwingungen räumliche Bilder verursachen.
An diesem Punkt stoßen wir auf ein weiteres Phänomen: Außerhalb
unseres Gehirns existiert auch das Licht nicht, das wir erkennen.
Licht entsteht ebenfalls in unserem Gehirn. Was wir außerhalb
unseres Gehirns als Licht definieren, sind elektromagnetische Wellen
und Photonen (Photonen sind Energie-Partikeln). Wenn diese elektromagnetische
Wellen oder Photonen die Netzhaut anregen, entsteht das Licht, das
wir kennen. In den Physikbüchern wird diese Eigenschaft des Lichts
folgendermaßen erklärt:
Der Begriff "Licht" wird für elektromagnetische
Wellen und Photonen verwendet. Derselbe Begriff wird auch
im psychologischen Sinn als das Gefühl verwendet, das im Menschen
erweckt wird, wenn die elektromagnetischen Wellen und Photonen
die Retina erreichen. Lassen Sie uns sowohl die objektiven
als auch die subjektiven Begriffe zusammen ausdrücken: Das
Licht ist eine Form der Energie, die im Auge des Menschen
durch den Vorgang des Sehens entsteht, der durch die Anregung
der Retina verursacht wird.4
Folglich entsteht das Licht in uns als Folge
der Effekte von elektromagnetischen Wellen und Energie-Partikeln.
Es gibt außerhalb von uns kein Licht, das ein Bild in unserem
Gehirn bilden könnte. Es gibt nur Energie. Wir sehen eine
bunte, helle Welt, wenn diese Energie unser Auge erreicht.
Auch die Farben entstehen im Gehirn
Seit unserer Geburt sehen wir eine farbige Umgebung;
Aber im Univer-sum existiert keine einzige Farbe. Die Farben
entstehen in unserem Gehirn. Außen gibt es nur elektromagnetische
Wellen, die unterschiedliche Wellenlän-gen haben. Was unser
Auge erreicht, ist die Energie dieser unterschiedlichen Wellenlängen.
Wie oben erwähnt, definieren wir dies als Licht. Aber es ist
kein leuchtendes, helles Licht, sondern nur Energie. Unser
Gehirn interpretiert die unterschiedlichen Wellenlängen, und
wir sehen die Energie als Farben. Jedoch sind weder die Meere
blau, die Gräser grün, die Erde braun noch die Früchte farbig.
Wir sehen sie farbig, weil wir sie in unserem Gehirn so wahrnehmen.
Daniel C. Dennet, der durch seine Büchern über das Bewusstsein
und das Gehirn bekannt ist, fasst diese Tatsachen folgendermaßen
zusammen:
Entsprechend der herrschenden Meinung hat die Wissenschaft
die Farben aus der physikalischen Welt entfernt und sie
durch farblose elektromagnetische Strahlungen unterschiedlicher
Wellenlängen ersetzt.5
Dennet erklärt in einem seiner Bücher über das Gehirn die
Entstehung der Farben wie folgt:
In der Welt existiert keine Farbe; die
Farbe entsteht nur im Auge und im Gehirn des Beobachtenden.
Die Objekte reflektieren die unterschiedlichen Wellenlängen
des Lichtes, aber diese Lichtwellen haben keine Farbe.6
Um diese wissenschaftlich bewiesene Tatsache
besser verstehen zu können, lassen Sie uns kurz untersuchen,
wie wir die Farben sehen.
Wenn Licht, auf einen Gegenstand trifft, reflektiert
dieser Gegenstand das Licht in unterschiedlichen Wellenlängen.
Es erreicht dann das Auge. Was wir hier als Licht beschreiben,
sind tatsächlich elektromagnetische Wellen und Photonen. Wir
wollen nicht vergessen, dass das Licht, das wir kennen, nur
innerhalb unseres Gehirns entsteht. Die Wahrnehmung der Farbe
beginnt in den Zapfenzellen der Retinaschicht. In der Retina
gibt es drei hauptsächliche Zapfenzellengruppen, welche auf
bestimmte Wellenlängen des Lichts reagieren. Die erste dieser
Zellengruppen reagiert empfindlich auf rotes, die zweite auf
blaues, die dritte auf grünes Licht. Als Folge der Reizung
dieser drei unterschiedlichen Zapfenzellen in verschiedenen
Schichten der Retina entstehen Millionen von verschiedenen
Farbtönen. Es genügt jedoch nicht, dass das Licht die Zapfenzellen
erreicht, damit die Farben entstehen können. Der Forscher
Jeremy Nathans an der medizinischen Fakultät der Johns Hopkins
Universität erklärt folgendermaßen, dass die Zellen im Auge
keine Farben bilden können:
Das einzige, was eine Zapfenzelle machen kann,
ist das Licht einzufangen und etwas über seine Intensität
auszusagen. Sie erklärt Ihnen nichts über die Farbe.7
ALLE FARBEN
ENTSTEHEN IN UNSEREM GEHIRN,IN DER AUSSENWELT GIBT ES
KEINE FARBE

In der Außenwelt
existiert keine Farbe. Die Farben entstehen nur im Auge
und im Gehirn des Beobachtenden. In der Außenwelt
gibt es nur Energie unterschiedlicher Wellenlängen.
Es ist unser Gehirn, welches diese Energie in Farben
umwandelt.
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Die Zapfenzellen wandeln diese Informationen
über Farben, die sie wahrnehmen, dank ihrer Pigmente in elektrische
Impulse um. Die mit den Zapfenzellen verbundenen Nerven-zellen
senden die elektrischen Impulse zu einem speziellen Bereich
im Gehirn. Der Ort, an dem die bunte Welt entsteht, die wir
unser Leben lang sehen, ist dieser spezielle Bereich.
Aus diesem Grund gibt es keine Farbe und kein
Licht außerhalb unseres Gehirns. Es gibt lediglich eine Energie,
die sich in Form elektromagnetischer Wellen oder Partikeln
bewegt. Sowohl Farben als auch Licht existieren nur innerhalb
unseres Gehirns. Wir sehen die Rose als rot, weil die Energie,
die unsere Retina erreicht, von unserem Gehirn als die rote
Farbe interpretiert wird.
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Es gibt kein Licht und keine
Farbe außerhalb unseres Gehirns. Farben und Licht
werden in unseren Gehirnen gebildet. |
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In
der Retina im Auge existieren drei hauptsächliche
Gruppen der Zapfenzellen, von denen jede auf unterschiedliche
Wellenlängen des Lichts reagieren. Die erste dieser
Gruppen ist für rotes Licht empfindlich, die zweite
für blaues Licht und die dritte für grünes Licht.
Als Folge unterschiedlicher Reizstufen dieser drei
Gruppen von Zapfenzellen sehen wir eine Welt mit
Millionen unterschiedlichen Farbtönen. |
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Farbenblindheit ist einer der Beweise, dass Farben
in unserem Gehirn entstehen. Selbst ein kleiner Fehler in
der Retina des Auges verursacht Farbenblindheit. Ein Mensch,
der an dieser Krankheit leidet, kann die Farben Rot und Grün
nicht voneinander unterscheiden. Es ist dann nicht mehr bedeutend,
ob die Objekte der Umwelt farbig sind oder nicht. Der Grund,
warum wir Dinge farbig sehen ist nicht etwa, dass sie tatsächlich
farbig wären, oder außerhalb von uns eine unabhängige materielle
Existenz hätten; es verhält sich vielmehr so, dass alle Eigenschaf-ten,
die wir diesen Objekten zuschreiben, in uns selbst und nicht
in der äußeren Welt vorhanden sind. Da wir nie über unsere
Wahrnehmungen hinausgehen und die Außenwelt erreichen können,
können wir auch die Existenz von Objekten oder von Farben
nicht wissen. Der berühmte Denker Berkeley gibt diese Tatsache
mit folgenden Worten zu:
Wenn dieselben Dinge zur selben Zeit für einige
rot und heiß und für andere genau entgegengesetzte Eigenschaften
haben können, bedeutet dies, dass wir Missverständnissen unterliegen
und dass die "Dinge" nur in unserem Gehirn existieren.8
Aufgrund Allahs vollkommener Schöpfung
sehen wir elektrische Impulse als eine farbige, leuchtende
Welt, die aus Millionen Farbtönen besteht, und wir genießen,
was wir sehen. Dieses ist ein ganz außerordentliches
Wunder, über das man sorgfältig nachdenken sollte. |
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| In der obigen Abbildung
erscheint dem menschlichen Auge der linke grüne Bereich
dunkler, während der rechte grüne Bereich heller aussieht.
Tatsächlich sind die beide Grüntöne, wie unten gezeigt
wird, genau dieselben. Die rote und orange Farbe neben
den grünen Bändern bringt uns mit einem Trick dazu, zudenken,
dass die zwei grünen Farben aus unterschiedlichen Grüntönen
bestehen. Dies weist wieder auf die Tatsache hin, dass
wir nicht das Original der Materie, sondern nur deren
Interpretation in unserem Gehirn sehen. |
3. Hoimar von Ditfurth, Der Geist fiel nicht
vom Himmel (The Spirit did not Fall from the Sky), Übersetzt
aus dem Englischen, S. 256
4. M. Ali Yaz, Sait Aksoy, Fizik 3 (Physik3), Sürat Verlag,
Istanbul, 1997, S. 3
5. Daniel C Dennett, Brainchildren, Essays on Designing Minds,
The MIT Press, Cambridge, 1998, S. 142
6. Daniel C Dennett, Brainchildren, Essays on Designing Minds,
S. 142
7. www.hhmi.org/senses/a/a110.htm
8. George Politzer, Principes Fondamentaux de Philosophie,
Editions Sociales, Paris, 1954, S. 40
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